Das steinerne Kriegerdenkmal in Hesselhurst steht neben der evangelischen Pfarrkirche. Es ist ein Denkmal aus hellem Stein für die Opfer beider Weltkriege. Auf dem Mittelteil eine überlebensgroße Statue: Ein Mädchen in Tracht hält in seinen Händen einen Ehrenkranz. Darunter eine schwarze, polierte Tafel mit Inschrift und Namen der Vermissten. Rechts und links stehen mit einem Stahlhelm bekrönte Pfeiler, die schwarze Tafeln mit Namen und Daten der Gefallenen tragen.

Das Denkmal zeigt eine Frau in der Hanauer Tracht, die um die getöteten und vermissten Soldaten trauert. Für sie sind sie nicht Soldaten, für sie sind sie die Brüder, Onkel, Väter, Nachbarn, Freunde, die auf dem Schachfeld ihr Leben gelassen haben.
Aufgrund der historischen Abstammung sind die Trachten und Dialekte hier weitestgehend elsässisch geprägt.
Sie kannte sie alle und ihre Namen wurden rechts und links auf den Marmorplatten eingraviert, damit ihr Gedenken niemals erlischt. Die Statue verkörpert das Sinngebende der Denkmäler: Ihr seid gestorben, aber wir, die Zeitgenossen, die die Denkmäler haben errichten lassen, werden euch nie vergessen.